Gemeinschaftsversammlung am 25. Juni 2014

Bei der 2. Gemeinschaftsversammlung am 25. Juni wurden folgende Punkte öffentlich behandelt.

Die von allen gewünschte positive Entwicklung der Zusammenarbeit der Mitgliedsgemeinden wurde durch die Wahl des Sitzungsortes deutlich: erstmals fand eine öffentliche Versammlung im Bichler Rathaus statt.

Den vom bisherigen Kämmerer Thomas Schneider erarbeiteten Haushalt der VG stellte sein Nachfolger Christoph Gratz vor. Die wichtigsten Daten: im Verwaltungshaushalt sind 1.714.000 Euro geplant, im Vermögenshaushalt 263.000 Euro. Bei einer Einwohnerzahl von 5.624 in den beiden Mitgliedsgemeinden ergibt sich eine Verwaltungsumlage von 118,07 Euro. Letztere ist bei Verwaltungsgemeinschaften in der Nachbarschaft teils etwas geringer, teils deutlich höher. Der kontinuierliche Anstieg der vergangenen Jahre (2011 lag sie noch bei 83,97) lässt sich u.a. mit höheren Personalkosten wg. Tarifabschlüssen für die Beschäftigten, erforderlichen Doppelbesetzungen und der Übernahme von Ausbildungskosten erklären. Für die Zukunft soll die Umlage wieder reduziert werden. Die Vergleichbarkeit ist fraglich und wird im Rahmen des Haushaltes 2015 geklärt.

Dickster Brogen im Vermögenshaushalt sind übrigens Optimierungs- und Energiesenkungsmaßnahmen an der Kläranlage, die mit 119.800 zu Buche schlagen, mittelfristig aber Kosten reduzieren sollen.

Auf Bitte von FBM-Mitglied Rudi Mühlhans wurde der Stellenplan zur Sitzung nachgereicht.

Beim zweiten Tagesordnungspunkt informierte Geschäftsstellenleiter Franz Pölt über Planungen zur Einführung eines Zeiterfassungssystemes. Wichtig dabei ist, dass der damit verbundene Aufwand für die Verwaltung gering ist bzw. geringer als in der bisherigen Praxis, dass es eine Kombinationsmöglichkeit von PC-/ Telefon- und Türsystemen bietet und ggf. für Mitarbeiter der Gemeinden erweiterbar ist. Bis zur nächsten Versammlung sollen weitere, mit dem von der Verwaltung angedachten System vergleichbare Angebote eingeholt werden. Nach einer ersten Einschätzung ist mit Kosten in Höhe von ca. 10.000 Euro inkl. Schulungsgebühren zu rechnen.

Schwierig gestaltet sich die Begrünung der Kläranlage. Die bisherigen Überlegungen führten zu keinem greifbaren Ergebnis weil bspw. der Bewuchs auf dem Beton als problematisch gesehen wird, eine bauliche Maßnahme vor der Kläranlage sehr kostspielig wäre und von der Anlage abgesetzte Bäume direkt im Bereich von Leitungen gepflanzt werden müssten – was natürlich unmöglich ist. Nun wird eine Lösung mit einer Teilverschalung geprüft um die in der Baugenehmigung festgeschriebene Auflage einhalten zu können.

VG-Vorsitzender Kiefersauer berichtete in diesem Zusammenhang zudem, dass der Unfallersicherer die Zugänge zu einigenTeilen des Belebungsbeckens moniert hat. Um eine kostspielige Lösung (Rundumgang od. Hubsteiger) zu vermeiden hat der Klärwärter sich eine Alternative überlegt die nun vom Sachvetstänigenbüro geprüft wird. Angesprochen wurde zudem die Forderung des Wasserwirtschaftsamt nach höherer personeller Ausstattung in der Kläranlage.

Als weiteres informierte Geschäftsstellenleiter Pölt darüber, dass die in der vergangenen Sitzung angeregte gemeinsame Internetseite der VG mit einem content-mangagement-system erstellt werden soll, damit verschiedene Nutzer Inhalte einpflegen können. Die Seite soll zudem mit den gemeindlichen Seiten so verknüpft sein, dass sich der Arbeitsaufwand in Summe sogar reduziert. Für die Entscheidung über die Internetseite sind noch weitere Informationen, insbesondere zu den Kosten, erforderlich.

Der von Bürgern herangetragenen Idee einer Kombikarte der Schwimmbäder in Bichl und Benediktbeuern wurde ablehnend begegnet. Gründe hierfür sind v.a. die hohe Preisdifferenz der Bäder, die damit verbundenen günstigen Saisonkarten in Bichl sowie der ggf. entstehende zusätzliche Verwaltungsaufwand.

Unter Verschiedenes und Kenntnisnahmen informierte der Vorsitzende zu Überlegungen wegen der Änderungen der Öffnungszeiten des Rathauses. Evtl. soll das Rathaus künftig am Dienstag durchgängig von 8.00 Uhr bis 15.00 sowie am Donnerstag von 8.00 bis 12.00 und 15.00 bis 19.00 den Bürgern offen stehen. Montags und Freitags gäbe es keine Änderung. Um die zusätzlichen Öffnungszeiten ohne zusätzlichen Personalaufwand zu realisieren soll der Mittwoch künftig ohne Publikumsverkehr sein. Dies würde auch die Durchführung von Mitarbeiterschulungen künftig erleichtern.

Der von Rudi Mühlhans bereits zu Beginn der Sitzung gestellten Nachfrage wg. des Beschlusses der Geschäftsordnung begegnete Hans Kiefersauer damit, dass erneut Formulierungen festgestellt wurden, die überarbeitet werden müssen. Aus diesem Grund soll die Geschäftsordnung eines der Themen der nächsten Sitzung sein.

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